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Technik · 9.6.2026

Holzriegelbau – Vorteile und Nachteile

Tragwerk, Dämmung, Vorfertigung: was Holzriegelbau kann – und welche Erwartungen er nicht erfüllen sollte.

Holzriegelbau ist ein Skelett aus stehenden Hölzern, ausgefacht mit Dämmung, bekleidet innen und außen. In der Vorfertigung wird daraus ein Wand-, Decken- und Dachelement – millimetergerecht, unabhängig vom Wetter.

Vorteile

Hohe Dämmqualität bei schlanker Wand: Unser Außenwandaufbau misst 35,7 cm und erreicht einen U-Wert von 0,122 W/(m²K). Das ist Gebäudephysik, kein Slogan.

Kurze Montage, trockene Bauweise, planbare Qualität. Leitungen können in der Installationsebene geführt werden, ohne die Dämmebene zu durchlöchern. Holz ist – fachgerecht geschützt – ein dauerhafter Baustoff.

Nachteile – ehrlich

Holzriegelbau verzeiht Schlamperei in der Luftdichtheit nicht. Anschlüsse müssen sitzen. Wer „atmen lassen“ mit unkontrollierten Fugen verwechselt, bekommt Feuchte, nicht Behaglichkeit.

Schallschutz zwischen Geschossen und zu Nachbarn braucht Planung, nicht Hoffnung. Brandschutz ist geregelt und lösbar – aber er muss geplant sein. Und: Ein Holzriegelhaus ist kein Blockhaus-Romantikprodukt. Es ist ein Ingenieurbau.

Alpenkraft Redaktion

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